Rotes Meer-Krise: Frachtkosten steigen um bis zu 200 % und massive Verzögerungen treffen Mexiko 2025

mar-rojo

Die Krise im Roten Meer stellt weiterhin eine der größten Störfaktoren für die globale Logistikkette in den Jahren 2024 und 2025 dar. Die Angriffe in der Region haben die Reedereien gezwungen, ihre Routen um das Kap der Guten Hoffnung in Afrika zu verlegen, was die Transitzeiten um 12 bis 20 Tage verlängert und die Frachtkosten um bis zu 200 % erhöht. Mexikanische Unternehmen, insbesondere solche, die aus Asien importieren, stehen vor neuen Herausforderungen in Bezug auf Kosten, Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit.

Obwohl sich die Situation scheinbar beruhigte, beeinträchtigen die Instabilität in der Region und der Druck auf die Reedereien weiterhin die Sendungen nach Lateinamerika. Für Mexiko, das stark vom Seehandel mit China, Südkorea und anderen asiatischen Ländern abhängig ist, wirkt sich diese Krise direkt auf die Bestandsplanung, Produktionsabläufe und Importbudgets aus.

1. Warum dauert die Krise im Roten Meer an?

Die Straße Bab el-Mandeb, die den Indischen Ozean mit dem Roten Meer verbindet, ist aufgrund von Angriffen auf Handelsschiffe weiterhin ein kritischer Punkt. Als Reaktion darauf haben sich die Reedereien für sicherere, wenn auch längere Routen entschieden, die den südlichen Afrika umrunden.

Diese Umleitung hat mehrere unmittelbare Auswirkungen:

  • Erhöhung der gesamten Schifffahrtszeit.

  • Höherer Kraftstoffverbrauch.

  • Sättigung afrikanischer Häfen, die als alternative Umschlagplätze genutzt werden.

  • Reduzierung der Abfahrtsfrequenz der Reedereien.

Darüber hinaus führen die durch die erweiterten Routen verursachten Staus zu kumulierten Verzögerungen in den Häfen Asiens, Europas und Amerikas.

2. Direkte Auswirkungen für Mexiko

Mexiko importiert einen Großteil seiner Rohstoffe, elektronischen Komponenten, Autoteile, Maschinen und Einzelhandelswaren aus Asien. Diese Sektoren haben berichtet:

Erhöhung der Seefrachtraten

Die Kosten sind stark gestiegen, mit Zuwächsen von 150 % bis 200 %, je nach Herkunft und Reederei. Einige Routen nach Manzanillo und Lázaro Cárdenas haben ihre Tarife innerhalb weniger Wochen verdoppelt.

Containerknappheit

Da die Transitzeiten zunehmen, dauert es länger, bis die Container zurückgegeben und im globalen Netzwerk zirkulieren. Dies führt zu Mehrkosten und geringerer Verfügbarkeit in wichtigen chinesischen Häfen.

Produktionsverzögerungen

Automobil-, Elektronik- und Konsumgüterunternehmen mussten ihre Zeitpläne angesichts der Unsicherheit bei den Ankünften anpassen.

Erhöhter Druck für Nearshoring

Die Krise verstärkt das Interesse der Hersteller, mehr in der Nähe der Vereinigten Staaten und Mexikos zu produzieren, um die Exposition gegenüber globalen Risiken zu verringern.

3. Warum könnte sich das Problem noch ausweiten?

Obwohl mehrere Länder die Sicherheit in der Region verstärkt haben, prüfen die Reedereien weiterhin, ob die Risiken die Beibehaltung traditioneller Routen rechtfertigen. Die meisten bevorzugen es, das Rote Meer zu meiden, bis eine nachhaltige Stabilität erreicht ist.

Darüber hinaus zeigen die afrikanischen Häfen, die als technische Stopps genutzt werden, bereits Sättigung und operative Einschränkungen, was die Unsicherheit noch erhöht. Alles deutet darauf hin, dass das logistische Ungleichgewicht noch einen Großteil des Jahres 2025 beeinflussen wird.

4. Wie können sich mexikanische Importeure vorbereiten?

Für Importeure, die von asiatischen Lieferanten abhängig sind, reicht es nicht mehr, zu reagieren: es ist unerlässlich, vorausschauend zu handeln.

Bestände mit größerer Marge planen

Anstatt Just-in-Time-Bestände zu verwalten, setzen viele Unternehmen auf präventive Bestände, um Lieferengpässe zu vermeiden.

Eingangshäfen diversifizieren

Manzanillo und Lázaro Cárdenas sind zwar weiterhin die wichtigsten Punkte, aber die Nutzung von Ensenada oder sogar Routen zu US-amerikanischen Häfen kann dazu beitragen, Verzögerungen zu mindern.

Kapazitäten frühzeitig sichern

Die Reservierung von Kapazitäten mit zusätzlichen Wochen Vorlaufzeit wird unerlässlich, um Überbuchungen zu vermeiden.

Multimodalen Transport prüfen

Die Kombination von See- und Schienentransport oder die Nutzung alternativer Häfen an der US-Ostküste bietet vorhersehbarere Routen.

Alternative Lieferanten analysieren

Nearshoring und Friendshoring gewinnen als Strategien zur Reduzierung der Abhängigkeit von Asien zunehmend an Bedeutung.

5. Die Schlüsselrolle eines spezialisierten Logistikdienstleisters

In Zeiten globaler Krisen benötigen Unternehmen Betreiber, die echte Alternativen bieten können. Eine effiziente Koordination ermöglicht:

  • Personalisierte Empfehlungen nach Branche.

  • Alternative Routen bei Blockaden oder Verzögerungen.

  • Kontinuierliche Überwachung der Transitzeiten.

  • Verwaltung von Kapazitäten bei ausgelasteten Reedereien.

  • Vollständige Transparenz über den Status jeder Sendung.

Ein Operator mit internationaler Erfahrung kann den Unterschied zwischen einer widerstandsfähigen und einer völlig anfälligen Lieferkette ausmachen.

Was ist zu beachten?

Die Krise im Roten Meer beeinträchtigt weiterhin die globalen Logistikkosten, und Mexiko ist davon nicht ausgenommen. Die Umleitungen über Afrika, die Hafenstaus und die Containerknappheit werden die Ströme zwischen Asien und Amerika zumindest in den nächsten Monaten weiterhin beeinflussen. Für mexikanische Unternehmen besteht der Schlüssel darin, vorausschauend zu handeln, Routen zu diversifizieren und die logistische Planung zu stärken.

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