Mexikos Widerstand: Luftfracht bleibt trotz US-Druck am AIFA.

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Überblick über den Streit Claudia Sheinbaum, Präsidentin Mexikos, hat erneut bekräftigt, dass sie die Entscheidung, den Frachtbetrieb vom Internationalen Flughafen Mexiko-Stadt (AICM) zum Internationale Flughafen Felipe Ángeles (AIFA) zu verlagern, nicht rückgängig machen wird, trotz des Drucks des US-Verkehrsministeriums. El País+2La Jornada+2

Auf ihrer täglichen Pressekonferenz verteidigte Sheinbaum, dass diese Maßnahme aus “technischen” Gründen ergriffen wurde, um eine Überlastung des AICM zu vermeiden, und warf vor, dass eine Rücknahme die Nutzer des Flughafens gefährden würde. La Jornada

Was mit den Flügen und Routen geschehen ist

  • Die USA haben 13 Routen zwischen mexikanischen und US-amerikanischen Fluggesellschaften gestrichen und argumentierten, dass Mexiko das Luftverkehrsabkommen von 2015 nach der Verlagerung des Frachtverkehrs zum AIFA nicht eingehalten habe. El País+1

  • Laut Sheinbaum könnten diese Entscheidungen der USA eher politisch als technisch motiviert sein, weshalb sie eine Überprüfung und einen Dialog mit den US-Behörden gefordert hat. infobae

  • Darüber hinaus ist die Einführung eines digitalen Systems zur Verwaltung von „Slots“ an den Flughäfen für 2026 geplant, was die Verteilung der Flüge zwischen mexikanischen und ausländischen Fluggesellschaften verbessern könnte. El País

Argumente von Sheinbaum für den AIFA

  1. Sicherheit und Kapazität: Sheinbaum sagte, dass die Verlagerung des Frachtverkehrs zum AIFA eine technische Entscheidung war, um eine Überlastung des AICM zu vermeiden und die Passagiere zu schützen. La Jornada

  2. Bereits getätigte Investitionen: Sie wies darauf hin, dass viele Frachtunternehmen bereits in die Infrastruktur zur Betriebsabwicklung am AIFA investiert haben, so dass eine Rücknahme der Maßnahme zu Verlusten und einem Rückschritt in diesen Investitionen führen würde. El Diario+1

  3. Diplomatische Verhandlungen: Trotz der Spannungen mit den USA setzt Sheinbaum auf den technischen Dialog zur Lösung der Konflikte, ohne die festgelegte Politik zu ändern. Transporte.mx | Transporte en México

Logistische Auswirkungen

  • Der AIFA, durch die Abwicklung von mehr Fracht, positioniert sich als strategischer Hub für den Import und Export von Waren per Luftfracht.

  • Wenn es ihm gelingt, sich zu etablieren, kann es die Luftfrachtlogistikkette in Mexiko stärken und die Kosten und Zeiten für Unternehmen reduzieren, die den Lufttransport nutzen.

  • Es kann auch Investitionen in Lagerhäuser, Frachtabfertigung, Zollabfertigungsdienste und andere unterstützende Infrastrukturen rund um den Flughafen anziehen.

Potenzielle Herausforderungen

  • Infrastruktur: Einige Analysten weisen darauf hin, dass der AIFA noch nicht über alle Geräte und Zertifizierungen verfügt, die für den internationalen Frachtverkehr in großem Umfang erforderlich sind. Reddit+1

  • Wettbewerb: Wenn die USA weiterhin Druck ausüben, könnte dies zu Unsicherheit für Fluggesellschaften und Frachtspediteure führen.

  • Kosten und Volumen: Wenn das Frachtvolumen nicht ausreicht, könnte das Modell des AIFA für bestimmte Logistikakteure rentabilitätsprobleme haben.

Überlegungen für Control Terrestre Für Control Terrestre (CT) eröffnen sich mit diesem Szenario mehrere Möglichkeiten:

  • Multimodaler Service: CT könnte Routen anbieten, die die Luftfracht des AIFA mit dem Landtransport für die Verteilung in Mexiko oder in Grenzgebieten verbinden.

  • Lagerung und Konsolidierung: Wenn sich der AIFA zu einem wichtigen Logistikzentrum entwickelt, kann CT Dienstleistungen wie Konsolidierung, Zollagerung oder Cross-Docking für Kunden anbieten, die importieren/exportieren.

  • Beratung und Management: CT kann seinen Kunden (Exporteuren/Importeuren) dabei helfen, den Zoll- und Logistikprozess auf der Grundlage der neuen Dynamik des Luftfrachtverkehrs in Mexiko zu meistern.

Fazit Die Entschlossenheit von Claudia Sheinbaum, den Luftfrachtverkehr am AIFA trotz des Drucks der USA aufrechtzuerhalten, ist ein strategischer Schachzug mit großen Auswirkungen auf die mexikanische Logistik. Wenn es gelingt, könnte ein neues Zentrum für den Luftfrachtbetrieb in Mexiko konsolidiert werden, was Chancen für Logistikunternehmen schaffen würde. Für Control Terrestre ist dies eine großartige Möglichkeit, sich in dieses Ökosystem zu integrieren und seinen Kunden robuste Lösungen anzubieten, die Luft und Land verbinden.

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Wir sind Control Terrestre, Ihr strategischer FTL-Freight-Forwarder-Partner in Mexiko. Wir operieren von Mittelamerika bis Kanada mit Expertenfokus auf den US/MX-Korridor. Wir streben immer danach, das menschlichste und umweltfreundlichste Transportunternehmen zu sein.

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